Momente
Ereignisse des Jahres
Ein Jahr mit vielen besonderen Erlebnissen und Momenten. Ein Rückblick.
Januar
Januar
Akademische Ehre an der PH Graubünden
In feierlichem Rahmen hat der Hochschulrat drei Mitgliedern der Hochschulleitung den Professorentitel verliehen:
- Reto Givel-Bernhard ist seit über fünf Jahren für die PH Graubünden tätig, zunächst als Prorektor Ausbildung. Am 1. November 2024 übernahm er das Amt des Rektors und trägt seither die Gesamtverantwortung für die Hochschule.
- Ebenfalls geehrt wurde Silvia Deplazes. Sie ist seit rund fünf Jahren Prorektorin Weiterbildung und Dienstleistung.
- Letizia Ineichen leitet seit dem 1. Februar 2025 das Prorektorat Ausbildung.
Februar
Februar

100 Tage im Amt: Ein Gespräch mit Rektor Prof. Dr. Reto Givel-Bernhard
Im Interview spricht der neue Rektor der Pädagogischen Hochschule Graubünden über den Start in die neue Strategieperiode 2025–2028 und erklärt, wie die Hochschule Qualität und Quantität in der Lehrpersonenausbildung verbindet. Weitere Themen sind der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, wie die Hochschule dem Lehrpersonenmangel begegnen will und die Bedeutung von guten Mitarbeitenden. Zudem gibt der Rektor Einblicke in die Vision 2036 der Hochschule. Mit Projekten wie lernen29 sollen Studiengänge noch stärker auf selbstorganisiertes, berufsrelevantes Lernen ausgerichtet werden. Parallel dazu plant die Hochschule, den Campus zukunftsfähig auszubauen und das Angebot inhaltlich zu konsolidieren.
März
März
130 Teilnehmende an der Tagung «Begabungsförderung heute»
Die Fachtagung unter der Co-Leitung der PH Graubünden und PH St.Gallen stand dieses Jahr unter dem Motto «Mitgestalten der Lebenswelt und Zukunft». Rund 130 Expertinnen und Experten aus Bildung, Wissenschaft und Politik diskutierten über innovative Konzepte der Begabungsförderung und eine zukunftsorientierte Gestaltung des Bildungssystems. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schulen ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich darauf vorbereiten können, erworbenes Wissen auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen anzuwenden. Besonders begabte Kinder und Jugendliche brauchen gezielte Förderung, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen und die 4K-Kompetenzen – Kreativität, kritisches Denken, Kooperation und Kommunikation – gezielt weiterzuentwickeln.
Den inhaltlichen Rahmen der Tagung bildeten zwei Keynote-Vorträge. Anne Sliwka stellte das Konzept des «Deeper Learning» vor, das fundiertes Fachwissen mit praktischer Anwendung verbindet und damit eine ideale Grundlage für die Begabtenförderung bietet. Im zweiten Referat präsentierte Andreas Dengel die «Ikigai-Schule», ein Modell, das moderne Bildungstechnologien nutzt, um individualisierte Lernwege für Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.


Affrontare la diversità
Unter dem Motto Diversità fanden am 28. und 29. März 2025 die jährlichen Weiterbildungstage für die Lehrpersonen aus Italienischbünden statt. Gastgeberin des Aggiornamento professionale war die Schule Poschiavo. Im Auftrag des Amts für Volksschule und Sport organisierte die PH Graubünden für die rund 220 Lehrpersonen und Schulleitungen ein vielseitiges Programm mit Referaten und Workshops zu den Themen Grammatica valenziale, Educazione sessuale, Rafforzamento delle risorse personali und Scambio professionale. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigten: Die Ziele des Aggiornamento professionale 2025 wurden erreicht. Es wurde Raum geschaffen für den Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen, die Valenzgrammatik wurde praxisnah vermittelt und das Bewusstsein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt gefördert.
April
April
Die Zahl der Studienplätze für Heilpädagogik wird erhöht
Nach einer erfolgreichen Pilotphase kann die PH Graubünden in Kooperation mit der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) in Zürich das Studienangebot im Bereich der Schulischen Heilpädagogik am Standort Chur weiterentwickeln. Die Regierung des Kantons Graubünden hat grünes Licht für die Überführung des Pilotprojekts in ein reguläres Studienangebot gegeben. Das Projekt wurde im September 2022 gestartet, um dem Mangel an Heilpädagoginnen und Heilpädagogen im Kanton Graubünden entgegenzuwirken. Die Bündner Regierung hatte damals beschlossen, die Begrenzung der Studienplätze aufzuheben und gemeinsam mit der PH Graubünden und der HfH ein flexibilisiertes Studienangebot umzusetzen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Studierenden und der Schulen einzugehen. Durch die Aufhebung der Platzbeschränkung und die Neukonzeption des Studienangebots hat sich die Studierendenzahl seit dem Start des Projekts mehr als verdoppelt. Aktuell sind 87 Studierende im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik eingeschrieben.




Berufsschnuppertag
Die PH Graubünden unterstützt Jugendliche bei der Berufswahl und bietet jährlich einen Schnuppertag an. 15 Jugendliche nutzten die Gelegenheit, vier verschiedene Berufe aus erster Hand kennenzulernen. Sie sammelten praktische Erfahrungen, sprachen mit Lernenden und tauschten sich mit Berufsbildungsverantwortlichen aus. Die Erwartungen der Jugendlichen seien unterschiedlich, sagt Christina Zoanni, Personalleiterin an der PH Graubünden. «Etwa die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt mit klaren Vorstellungen, was sie nach der Oberstufe machen wollen. Sie suchen in der Teilnahme noch eine Bestätigung für ihre Berufswahl. Die andere Hälfte der Teilnehmenden ist noch unentschlossen und möchte die Gelegenheit nutzen, verschiedene Berufe näher kennenzulernen. Für beide Gruppen bietet die Veranstaltung wertvolle Impulse.» Folgende Berufe konnten die Jugendlichen kennenlernen: Fachfrau/Fachmann Information & Dokumentation EFZ, Informatiker/in Applikationsentwicklung EFZ, ICT-Fachfrau/-mann EFZ, Kauffrau/Kaufmann EFZ. Besonders die Informatikberufe stiessen erneut auf grosses Interesse.
Mai
Mai


Netzwerk heterogen lernen
Die Aktivitäten des Netzwerkes heterogen lernen haben verschiedene Formate abgedeckt. Ein besonderer Fokus lag dieses Jahr auf den bewegten Einblicken. Bei drei Hospitationen in der Schule Zorten, der Alemannenschule Wutöschingen und der Grundacherschule Sarnen erhielten 38 Lehrpersonen und weitere Interessierte vielfältige Eindrücke, wie Schule anders gestaltet werden kann. Besonders der Besuch an der Alemannenschule löste wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Lernens an der PH Graubünden aus. Darauf aufbauend fand die Serenata mit Stefan Ruppaner statt – sowohl als interner Anlass für Mitarbeitende der PH Graubünden als auch als öffentlicher Netzwerkanlass. Das zahlreich erschienene Publikum tauschte sich fachlich aus und wurde ermutigt, die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Die Netzwerktagung «Ich kann das sowieso nicht!» mit Fabian Grolimund war sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Nachfrage ein grosser Erfolg. 130 Lehrpersonen, Schulleitende und weitere Interessierte erhielten praxisorientierte Hintergründe, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen. Ein reger Austausch prägte diesen inspirierenden Tag.
Das Tagungsthema wurde in einem Online-Entwicklungstreffen vertieft und für die Praxis weiterentwickelt. Ergänzend dazu konnte eine zweitägige Weiterbildung mit Maike Plath zum «Veto-Prinzip®» durchgeführt werden.
Juni
Juni


KI-Offensive
Die rasante Verbreitung von Künstlicher Intelligenz verändert die Bildungslandschaft grundlegend. Mit einer grossen KI-Offensive macht sich die PH Graubünden bereit für die Zukunft des Lernens, Lehrens und Arbeitens. Durch Co-Learnings und praktische Erprobung bauen Mitarbeitende fundierte Kompetenzen auf. Sie werden motiviert, die neuen Tools aktiv zu nutzen und mit ihnen zu experimentieren, ihre Arbeits- und Lernprozesse weiterzuentwickeln und dabei stets auch die möglichen Gefahren der Angebote im Blick zu behalten. Geleitet wird die Offensive von der Arbeitsgruppe Hochschuldidaktik unter der Leitung von Rico Puchegger.

Erfolgreicher Lehrabschluss
Im Sommer 2025 konnte unsere Lernende Nadia Starcevic die Berufslehre als Informatikerin EFZ mit Fachrichtung Applikationsentwicklung erfolgreich abschliessen. Wir gratulieren ihr herzlich zu diesem wichtigen Meilenstein und freuen uns über den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung an der PH Graubünden. Wir danken Nadia für ihren grossen Einsatz und freuen uns, sie auf ihrem weiteren Berufsweg zu begleiten. Während sie sich auf die Zulassung für die ETH vorbereitet, sammelt Nadia als Projektmitarbeiterin Informatik zusätzliche praktische Erfahrung an der PH Graubünden.




Diplomfeier: 125 neue Lehrpersonen
Ende Juni überreichte die PH Graubünden 125 neuen Lehrpersonen ihr Lehrdiplom. Die Freude war gross. Nach ihrem dreijährigen Bachelorstudium sind sie nun offiziell berechtigt, in der ganzen Schweiz zu unterrichten. Von den insgesamt 125 Diplomierten schlossen 39 Personen ihr Studium für den Kindergarten und die 1. und 2. Klasse der Primarschule ab, 86 ihr Studium für die 1. bis 6. Klasse der Primarschule.
Die Feier stand ganz im Zeichen der sprachlichen und kulturellen Vielfalt: Rektor Reto Givel-Bernhard führte gemeinsam mit zwei Hochschulangehörigen auf Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch durch das Programm. Silvia Hofmann, Standespräsidentin des Kantons Graubünden, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und unterstrich die zentrale Bedeutung des Lehrberufs für die Gesellschaft.

Abschluss des CAS Schulleitung 2023–25
62 Absolvent:innen des Zertifikatslehrgangs haben Mitte Juni ihre Ausbildung abgeschlossen. Sie können nun den Titel Schulleiterin EDK resp. Schulleiter EDK führen. Die Teilnehmer:innen kommen aus der ganzen Ostschweiz und arbeiten in Graubünden, Thurgau, St. Gallen, Zürich, Appenzell Ausserrhoden und im Fürstentum Liechtenstein. Die Absolvent:innen erweiterten und festigten im zweijährigen berufsbegleitenden Lehrgang CAS Schulleitung ihre Kompetenzen in verschiedenen Führungsthemen. Im Grundmodul haben sie sich mit den Grundlagen der Schulführung vertraut gemacht. Nebst der Klärung des eigenen Führungsverständnisses und einer kontextangepassten Rollengestaltung standen auch die Kommunikation und das Qualitätsmanagement im Zentrum des Moduls. Im Zertifikatsmodul eigneten sich die Teilnehmer:innen unter anderem Handlungskompetenzen im gesamten Bereich der operativen Schulführung an. Darüber hinaus stand auch die Auseinandersetzung mit den spezifischen Aufgaben einer Schulleitung im Vordergrund.




Diplomfeier Masterstudiengänge
In festlichem Rahmen durften 21 Absolventinnen und Absolventen an der PH Graubünden ihre Master-Diplome entgegennehmen: 9 im Studiengang Master Sekundarstufe I, 5 im Studiengang Sekundarstufe I und Maturitätsschulen sowie 7 im Studiengang Schulische Heilpädagogik. In diesem Jahr hat die PH Graubünden erstmals Masterabschlüsse im Bereich Sekundarstufe I und Maturitätsschulen vergeben – ein bedeutender Schritt für die Institution. Die Studiengänge werden in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule St.Gallen durchgeführt, der Studiengang Schulische Heilpädagogik in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH).
Juli
Juli
Start des SNF-Projekts MoMIt
Im Rahmen des Projektes «Modelli mentali dell’italiano L2 nella scuola elementare», das vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert wird, erforscht seit dem Sommer 2025 ein Team unter der Leitung von Vincenzo Todisco (Professur für Italienisch und Italienischdidaktik an der PH Graubünden) und Silvia Natale (Universität Bern) das Thema der mentalen Modelle zum Italienischen als Fremdsprache. Einstellungen, Emotionen und Motivationen, die unter dem Begriff «mentale Modelle» subsumiert werden, spielen eine zentrale Rolle beim Lernen von Fremdsprachen. Für das Italienische in der Schweiz liegen dazu bislang keine Daten vor. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, was Schüler:innen, ihre Erziehungsberechtigten und die Lehrpersonen zum Thema «Italienisch als Fremdsprache» denken, welche Motivationen sie in Bezug auf das Schulfach zeigen und welche Emotionen sie damit verbinden. Dies wird im Kontext des deutschsprachigen Teils des Kantons Graubünden erforscht, der einzigen Region, in der Italienisch als erste obligatorische Fremdsprache ab der 3. Klasse unterrichtet wird. Die quantitativen Daten, die nötig sind, um die Forschungsfragen zu beantworten, werden im Schuljahr 2026/27 mittels Fragebogen bei Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen sowie bei deren Erziehungsberechtigten und Lehrpersonen erhoben. Vorgängig wurden im Herbst 2025 in den drei Gruppen ausgewählte Diskussionsrunden zum Italienischunterricht durchgeführt.
Schule inklusiv denken und gestalten: Abschluss des SCATT-Projekts
Im Kanton Tessin wird seit längerer Zeit darüber diskutiert, die in den letzten beiden Schuljahren für die Fächer Mathematik und Deutsch bestehende Trennung der Lernenden in Leistungsgruppen zugunsten eines inklusiven Schulsystems aufzuheben. Damit der politische Prozess auf evidenzbasiertes Wissen zurückgreifen kann, erhielt die PHGR den Auftrag, die in einem Pilotprojekt an sechs Schulstandorten umgesetzte Inklusion systematisch zu untersuchen, insbesondere in Bezug auf die Unterrichtsqualität aus Sicht der Lehrpersonen, Lernenden und Eltern (SCATT-Studie).
Über zwei Schuljahre hinweg wurden längsschnittliche, gemischte Datenreihen aufgebaut, wobei über 500 Personen mehrfach befragt wurden. Die Ergebnisse der Studie, die von Albert Düggeli geleitet und von Stefania Crameri koordiniert wurde, zeichnen grundsätzlich ein positives Bild: Die Unterrichtsqualität blieb über die beiden Schuljahre hinweg stabil auf hohem Niveau. Die zentralen Herausforderungen lagen erwartungsgemäss in der Binnendifferenzierung sowie in der Leistungsbeurteilung. Diese wurden bereits während des Studienverlaufs erkannt und aktiv angegangen, mit ersten positiven Entwicklungen.
Der nun anstehende politische Prozess wird zeigen, wie die vorliegenden Befunde in die Entscheidungsfindung einfliessen und welche Argumentationslinien auf Ebene der politischen Bildungssteuerung die getroffenen Entscheidungen stützen.
August
August




Erfolgreiche Sommer-Camps
Während den Sommerferien war an der PH Graubünden viel los: Über 60 Schülerinnen und Schüler aus der 3. bis 9. Klasse nahmen an den diesjährigen i-CAMPs teil – so viele wie noch nie. Sie nutzten ihre Schulferien, um ihre Kompetenzen im Lösen komplexer Aufgaben und in Informatik zu erweitern. In drei Niveaustufen – je nach Alter und Erfahrung – arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit digitalen Werkzeugen, programmierten LEGO-Roboter, entwickelten eigene Projekte und lösten knifflige Aufgaben. Dozierende der PH Graubünden und ein Masterstudent der ETH Zürich leiteten die Workshops. Studierende der PH Graubünden begleiteten die Kinder in den Gruppen und sammelten dabei wertvolle Lehrerfahrungen.
Während die Teilnehmenden der Bündner i-CAMPs tüftelten und programmierten, tauchten 13 Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren im Schreib-CAMP in die Welt der Worte ein. Sie verwandelten sich in junge Autorinnen und Autoren – voller Kreativität und Entdeckungsfreude.
September
September

Nachwuchspreis für herausragende Dissertation an Dr. Andrin Büchler
Für seine an der Universität Bern verfasste Dissertation mit dem Titel «Das Alemannische der Rätoroman:innen in Bern. Langfristige Akkommodation bei simultan und früh konsekutiv bilingual aufgewachsenen Personen» hat Andrin Büchler den Nachwuchspreis für herausragende Dissertationen der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) erhalten. Im Zuge des im September 2025 stattgefundenen 8. Kongresses der Gesellschaft in Berlin durfte er einen Plenarvortrag halten. In diesem Vortrag hat er den methodischen Aspekt seiner Dissertation beleuchtet, wie die Analyse sozialer Netzwerke produktiv gemacht werden kann, um langfristige sprachliche Anpassungseffekte zu modellieren. Dabei hat er unter anderem die von ihm konzipierte Erhebungsmethode für sogenannte interaktionale egozentrierte Netzwerke vorgestellt. Die Dissertation erscheint voraussichtlich im März 2026 als Beiheft der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik in einer Print- und Open-Access-Version im Steiner Verlag.
Vom MINTzentrum zum MINTatelier
Im Jahr 2025 konnte sich die Arbeitsgruppe MINT an der PH Graubünden unter der Leitung der Professur für Mathematikdidaktik konstituieren. Sie setzt sich aus einem interdisziplinären und multiprofessionellen Team von zwölf internen und externen Expertinnen und Experten zusammen. Mit den Räumlichkeiten des MINTateliers entstand eine attraktive und inspirierende Lernlandschaft im Sinne eines «Maker Space». Seit 2025 finden dort Seminare für Studierende der PH Graubünden, Weiterbildungen für Lehrpersonen sowie Enrichment-Angebote für Schülerinnen und Schüler statt.
Auch im Jahr 2025 setzte die Arbeitsgruppe zahlreiche MINT-Projekte der Hochschule um. Dazu gehören die «i-CAMPs», die im August eine Rekordzahl an Teilnehmenden verzeichneten. Die «Bündner MINT-Woche» konnte in Zusammenarbeit mit 15 Partnerfirmen und Institutionen aus dem gesamten Kanton durchgeführt werden – erstmals mit Angeboten in allen drei Kantonssprachen. Die «First Lego League» fand im November gemeinsam mit der FH Graubünden und der EMS Schiers in den Räumlichkeiten der PH Graubünden statt und überzeugte durch ein modernes, kompaktes und einladendes Veranstaltungskonzept.
Zudem arbeitet die Arbeitsgruppe intensiv an der Neuausrichtung des dezentralen Angebots «MINTmobil». Mit einem innovativen Ansatz im Bereich des «Collaborative Learnings» sollen künftig Schulen und Lerngruppen im ganzen Kanton noch gezielter erreicht werden.




Herbstausflug 2025
Der diesjährige Herbstausflug führte die Mitarbeitenden in die malerische Bergwelt rund um Arosa. Bei idealem Wetter genossen die Teilnehmenden einen abwechslungsreichen Tag voller Bewegung, Begegnung und gemeinsamer Erlebnisse. Zur Auswahl standen zwei unterschiedliche Wanderrouten sowie eine Biketour. Nach einem aktiven Tag trafen sich alle Gruppen am Abend zu einem gemeinsamen Apéro und Abendessen. In entspannter Atmosphäre bot sich die Gelegenheit sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Der Herbstausflug 2025 stand ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Bewegung und Wertschätzung. Er bot den Mitarbeitenden die Möglichkeit, abseits des Arbeitsalltags Kraft zu tanken und die Verbundenheit innerhalb der Hochschule zu stärken.

Regierung unterstützt Digitalisierungs-Offensive
Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Fachkräfte von morgen. Und Lehrpersonen nehmen eine Schlüsselrolle ein, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. Ohne sie wird der digitale Wandel nicht gelingen. Dem ist sich auch die Regierung des Kantons Graubünden bewusst und unterstützt gezielt die Weiterbildung von Lehrpersonen in diesem Bereich. Für den Lehrgang «CAS Bildung im digitalen Wandel für Lehrpersonen und PICTS» gewährt sie der PH Graubünden einen Beitrag von 540‘000 Franken. Während der Weiterbildung werden die Lehrpersonen schrittweise an die Technologien der Zukunft herangeführt. Es wird gezeigt, wie man die Welt des Lehrens und Lernens neu denkt. Die Teilnehmenden wählen aus fünf zukunftsrelevanten Modulen die vier aus, die zu ihnen und zu ihrer Schule passen – von MINT & Making über Multimedia / Social Media, Programmieren und KI bis zu PICTS-Konzepten. Die modulare und praxisorientierte Weiterbildung trägt dazu bei, dass digitale Kompetenzen nicht nur vermittelt, sondern in den Schulen aktiv gelebt werden.

Erfolgreicher Semesterstart
Die Studiengänge der PH Graubünden stossen weiterhin auf reges Interesse. 210 neue Studierende haben nach den Sommerferien ihr Studium aufgenommen. In den kommenden drei bis vier Jahren werden sie Teilzeit oder Vollzeit die Ausbildung zur Lehrperson für den Kindergarten, die Primarschule, die Sekundarstufe I, das Gymnasium oder für Schulische Heilpädagogik absolvieren. Dank dem Abschluss können sie später schweizweit unterrichten. Mit 374 Personen verzeichnet der Bachelorstudiengang Primarschule (1.–6. Klasse) am meisten Studierende (Neueintritte: 122), gefolgt vom Bachelorstudiengang Kindergarten und Primarschule (1.–2. Klasse) mit 97 Personen (Neueintritte: 28). In den beiden Masterstudiengängen Sekundarstufe I sowie Sekundarstufe I und Maturitätsschulen sind aktuell 52 Studierende eingeschrieben (Neueintritte: 27). Die anderen beiden Masterstudiengänge richten sich an Personen mit einem Lehrdiplom für die Primarstufe: Den Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik besuchen aktuell 87 Studierende (33 Neueintritte), den Masterstudiengang Sekundarstufe I für Primarlehrpersonen 13 Personen. Diese beiden Studiengänge bietet die PH Graubünden in Kooperation mit der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich (HfH) respektive der PH St.Gallen an.




Internationale Tagung «Mehrsprachigkeit und sprachliche Minderheiten in einem globalen Kontext»
Vom 21. bis 23. Mai 2025 fand im Kongresszentrum Davos die 10. Internationale Tagung «Mehrsprachigkeit und sprachliche Minderheiten in einem globalen Kontext» statt. Es handelte sich um die 10. Ausgabe der Tagungsreihe des internationalen Konsortiums «Mehrsprachigkeit als Chance». Über 100 Referierende und 250 Teilnehmende aus über 25 Ländern – darunter Australien, Indien, Kanada, USA und zahlreiche europäische Staaten – diskutierten aktuelle Fragen und Entwicklungen in der Mehrsprachigkeits- und Minderheitensprachenforschung. Besonders bereichernd waren die Keynotes, die ein breites Spektrum an Perspektiven eröffneten, von den dekolonialen Ansätzen der Mehrsprachigkeit über das Spannungsfeld zwischen Mehrsprachigkeit und sozialen Ungleichheiten bis hin zur kognitiven Flexibilität bilingualer Sprecher:innen. Die Vielfalt der Beiträge regte zum Nachdenken an und bot zahlreiche Anknüpfungspunkte für Diskussionen. Organisiert wurde die Tagung von der Professur für Italienisch und Italienischdidaktik der PH Graubünden und von der PH Luzern. Neben wissenschaftlichen Beiträgen bot das Rahmenprogramm Konzerte, Filmvorführungen und ein literarisches Gespräch mit dem Autor Usama Al Shahmani. Die Veranstaltung zeichnete sich durch gelebte Mehrsprachigkeit, inklusive Zugänge und internationale Vernetzung aus. Geplant ist eine Publikation, die ausgewählte Beiträge der Tagung beinhalten soll.

PH Goes Poetry – das Finale
Ende September fand an der PH Zürich zum neunten Mal das Poetry-Slam-Finale statt – erneut in enger Zusammenarbeit mit der PH Graubünden. Besonders erfreulich: Die PH Graubünden war gleich doppelt vertreten. Der einfühlsame Text von Larina Fravi, verfasst im romanischen Idiom Surmiran, gewährte berührende Einblicke in prägende Begegnungen aus ihrem Leben und erzählte von Erinnerungen, die bleiben, auch wenn sich vieles verändert. Lara Horal liess in ihrem Text flüchtige Momente des Alltags aufleuchten und erinnerte daran, wie kostbar und einzigartig sie sind – eine poetische Einladung, im Hier und Jetzt zu verweilen. Unter dem dreisprachigen Motto «Was uns bleibt» | «Che cosa ci rimane» | «Quai ch’ans resta» entstand ein vielfältiger Raum für kreative und persönliche Auseinandersetzungen mit Sprache, Identität und Vergänglichkeit. Moderiert wurde der Abend von Lukas Becker. Mit diesem Anlass setzten die PH Zürich und die PH Graubünden erneut ein starkes Zeichen für gelebte Mehrsprachigkeit und für die inspirierende Kraft des Schreibens.
Oktober
Oktober


Lerncluster Aula
Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Studierenden, Dozierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und der Hochschulleitung, hat ein Konzept entwickelt, um die Aula künftig intensiver zu nutzen und innovative Lehr- und Lernformen zu erproben. Nach der Freigabe des Vorschlags durch die Hochschulleitung im Herbst 2025 wird die Aula ab dem Frühlingssemester 2026 als Lerncluster mit drei flexibel nutzbaren Zonen zur Verfügung stehen. Diese bieten Platz für rund 50 Studierende und umfassen eine Zone für instruktive Sequenzen, ein Diskussionsforum (Arena) sowie eine Zone für Gruppen- und Einzelarbeiten. Mit dem Lerncluster in der Aula sammelt die Hochschule wertvolle Erfahrungen, die in das geplante Sanierungs- und Ergänzungsbauprojekt einfliessen werden. Dadurch entstehen praxisnahe Erkenntnisse darüber, wie zukunftsorientierte Lernumgebungen gestaltet und effektiv genutzt werden können.




Wissenschaftscafé
Beim diesjährigen Wissenschaftscafé Graubünden in der Stadtbibliothek Chur stand die Frage im Mittelpunkt: „Digitale Lerntools – Was bringen sie?“ Diskussionsgrundlage war eine aktuelle Studie, deren Ergebnisse erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die beiden an der Studie beteiligten Forscherinnen Francesca Suter und Sog Yee Mok von von der PH Graubünden zeigten, dass digitale Tools nicht automatisch zu besseren Leistungen führen. Entscheidend ist, dass sie Lernende gezielt in ihren Lernstrategien unterstützen und mit konstruktivem Feedback arbeiten. Der Abend war geprägt von lebhaften Diskussionen über Themen wie Learning Analytics, Datenschutz und das Potenzial von Lerntools und KI für das Lernen der Zukunft. Mit dabei war auch Rico Puchegger, Dozent an der PH Graubünden und Medienexperte. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Rektor Reto Givel-Bernhard, der mit der KI-Offensive das Thema auch an der PH Graubünden aktiv vorantreibt.
November
November
Einblicke in das SNF-Projekt Flex4Kids zum flexiblen Rechnen in Klassengesprächen
Oft gehen wir dem einen gewohnten Weg nach, ohne darüber nachzudenken, ob es noch eine geschicktere Lösung gibt. So ist das auch in der Primarschule: Kinder sollen Rechenaufgaben (z.B. 53+39) flexibel auf unterschiedliche Weise rechnen können, jedoch wählen sie oft den Lösungsweg, den sie fix eingeübt haben. Die Fähigkeit, flexibel rechnen zu können, hat viele Vorteile. Beispielsweise schärft es die Problemlösekompetenzen. Das flexible Rechnen kann zusätzlich durch produktive Klassengespräche (d. h. mit offenen Fragen) angereichert werden, so dass Kinder vermehrt ihre verschiedenen Rechenwege in der Klasse mitteilen, vergleichen und diskutieren.
Das SNF-Projekt Flex4Kids unter der Leitung von Sog Yee Mok (PHGR) und Christian Rüede (PH FHWN) untersucht, inwiefern sich die Mathematikleistung und das Klassengespräch durch eine Weiterbildung für Lehrpersonen verbessern. Im Schuljahr 25/26 konnten 51 Klassen und Lehrpersonen in der Deutschschweiz für die Teilnahme an der Weiterbildung und der Studie gewonnen werden. An der Studie nahmen über 900 Schüler:innen teil. Aktuell werden die Klassengespräche videografiert, um die Gespräche für die Weiterbildungstage mit den Lehrpersonen zu diskutieren. Die vielfältigen Daten werden 2026 vom Flex4Kids-Team ausgewertet.
mezzo: Nach einem halben Tag – eine halbe Stunde – keine halbe Sache!
mezzo heisst das neue inspirierende Theaterformat. Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam mit Mitarbeitenden des Theaters Chur umgesetzt und bringt künstlerische Momente über Mittag in die Aula. Dabei weiss man nie genau, was kommt. Jede Vorstellung ist anders, eigen und kreativ: Mal mit viel Bewegung und Tanz, mal ein stilles Nebeneinanderherlaufen, mal humorvoll, mal nachdenklich – immer überraschend und lebendig. Theater soll dabei nicht einfach Konsumgut sein, sondern die Teilnehmenden werden selbst zu Akteur:innen und gestalten die Performance aktiv mit.
Mezzo lädt ein, über Mittag kurz innezuhalten, zu staunen und den Hochschulalltag einmal anders zu erleben. Der Raum ist Bühne, Treffpunkt und Experimentierfeld zugleich. Und offen für alle: Studierende und Mitarbeitende sind herzlich willkommen, Teil dieses neuen Formats zu werden. mezzo: ein künstlerisches Intermezzo, das Lust auf mehr macht.


Zukunftstag
Am nationalen Zukunftstag verwandelte sich die PH Graubünden in eine kleine «Mini-PH»: 22 motivierte Kinder aus 5. und 6. Klassen machten sich gemeinsam mit sieben Studierenden daran, den Lehrberuf von innen zu entdecken. Schon am Vormittag wurde eifrig geplant, ausprobiert und diskutiert – inklusive der Erkenntnis, dass gutes Unterrichtsmaterial sich nicht von selbst erstellt bzw. kopiert. Am Nachmittag ging es dann ernsthaft zur Sache: In verschiedenen Klassen der Stadtschule Chur schlüpften die Kinder in die Rolle der Lehrperson und hielten ihre Lektionen. Mit erstaunlicher Ruhe, Begeisterung und Mut zeigten sie, dass sie das Klassenzimmer schon ganz schön im Griff haben. Fazit: Der Lehrberuf ist spannender, abwechslungsreicher, lustiger, aber auch anspruchsvoller, als viele gedacht hatten. Das Feedback der Kinder war durchwegs positiv, oder um es mit den Worten eines Schülers auszudrücken: «Das war einer der besten Tage meines Lebens.»

Orange Days 2025: Gemeinsam für eine gewaltfreie Gesellschaft
Vom 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, steht Graubünden im Zeichen einer gewaltfreien Gesellschaft. Das diesjährige Fokusthema lautet «Geschlechtsspezifische Gewalt und Behinderung». Es zeigt auf, welche Massnahmen notwendig sind, um Gewalt zu verhindern und Betroffene wirksam zu unterstützen. Geschlechtsspezifische Gewalt tritt in vielfältigen Formen auf – von psychischer und ökonomischer Gewalt bis hin zu körperlicher Misshandlung, sexualisierter Gewalt und Femiziden. Begleitet wird die Aktion in Chur u. a. von Informationsständen sowie der Beleuchtung zahlreicher öffentlicher Gebäude und Wahrzeichen. Das orangefarbene Licht soll die Sichtbarkeit des Themas erhöhen und ein klares Signal senden: Gewalt darf nicht ignoriert oder verschwiegen werden. Auch die PH Graubünden beteiligte sich an der internationalen Aktion und liess ihr Gebäude gemeinsam mit weiteren Churer Einrichtungen in Orange erstrahlen.

PH Graubünden dankt langjährigen Mitarbeitenden
Die PH Graubünden ehrte auch dieses Jahr wieder mehrere Mitarbeitende für ihre langjährige Tätigkeit. Sie dankte den Jubilarinnen und Jubilaren herzlich für ihre Treue und würdigte deren Beitrag zur Weiterentwicklung der Hochschule.
Die Jubilarinnen und Jubilare 2025 im Überblick:
25 Jahre: Camenisch-Dalbert Ines, Meier Eckert Judith; 20 Jahre: Bläsi-Huber Esther, Menghini Luigi; 15 Jahre: Imhof Andreas, Lutz Irina, vom Brocke Christina Antonia; 10 Jahre: Cathomas Anna Lisa, Andriuet Flurina, Willi Thomas
Die Geehrten bringen es gemeinsam auf beeindruckende 165 Jahre Berufserfahrung.




120 Kinder und Jugendliche an der First Lego League (FLL)
Am Samstag, 29. November, organisierten die PH Graubünden, die Fachhochschule Graubünden und die EMS Schiers den 18. Regionalwettbewerb der First Lego League. Zwölf Challenge-Teams und sieben Explore-Teams mit insgesamt 120 Kindern und Jugendlichen nahmen teil. Sie forschten und tüftelten zum Saisonthema «Unearthed». Die First Lego League ist ein internationales MINT-Förderprogramm, das seit 2008 von der PH Graubünden, der FH Graubünden und der EMS Schiers unterstützt wird. Das Förderprogramm zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre für Wissenschaft und Technologie zu begeistern und ihnen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern. Durch das Programm sollen sie frühzeitig ein Interesse an Ingenieur- oder IT-Berufen entwickeln.
Dezember
Dezember



Buchvernissage «Dialekt in Gesellschaft und Schule»
Ende November wurde der Sammelband «Dialekt in Gesellschaft und Schule. Variation und Wandel in Gebrauch und Wahrnehmung des Alemannischen» (hrsg. von Susanne Oberholzer und Noemi Adam-Graf) im Rahmen einer gemeinsamen Vernissage mit der Kulturforschung Graubünden vorgestellt. Nach Grussworten des Rektors Prof. Dr. Reto Givel-Bernhard liess die ikg-Mitherausgeberin Noemi Adam-Graf gemeinsam mit Dominique Caglia, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin Prorektorat Forschung und Entwicklung, die Alemann:innentagung 2022 Revue passieren. Anschliessend präsentierte Noemi Adam-Graf einen kurzen Einblick in den erschienenen Sammelband.
Das Buch kann über den Franz Steiner Verlag erworben werden und ist Open Access verfügbar.



Adventsfeier 2025 – mit viel Glamour und bunten Socken
Funkeln, Farbe und ein Hauch Extravaganz – die diesjährige Adventsfeier stand unter dem Motto «Glamour und Identität». Mitarbeitende und Studierende waren eingeladen, das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Passend zum Motto präsentierten Studierende des Moduls Kunst und Design im Foyer ihre Arbeiten, inspiriert von der US-amerikanischen Künstlerin Mickalene Thomas, die sich in ihren Werken mit Identität, Heimat, Glamour und starker Persönlichkeit auseinandersetzt. Die Arbeiten übersetzten diese Themen in unsere Lebenswelt und regten zum Nachdenken über Zugehörigkeit und Selbstbild an. Wie immer prägte auch Musik den Abend: Das erste Studienjahr musizierte gemeinsam mit allen Teilnehmenden und setzte dabei sowohl festliche als auch überraschende Akzente. Doch das eigentliche Highlight sorgte schon vorher für Gesprächsstoff – die bunten Socken. Glitzernd, kariert, gepunktet oder mit Weihnachtsmotiven – es war alles dabei. Zum Ausklang lud der StuRa zu einem Apéro mit Glühwein und Snacks ein. Ein schöner Jahresausklang.
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